Grenzen der Empathie

 

Empathie und ihre Grenzen
Mitarbeitermotivation im Krankenhausalltag

Der Umgang eines Vorgesetzten mit seinem Mitarbeiter ist immer Vorbild für dessen Umgang mit den Patienten. Und der Mitarbeiter ist mit der Art und Weise, wie er sich dem Patienten präsentiert, immer Repräsentant des Krankenhauses. Nicht zuletzt davon hängen Belegungszahlen ab. Es ist manchmal zu selten bewusst, wie durch Führungsmanagement das gesamte Erscheinungsbild eines Hauses geprägt wird.

Nun wäre es aber recht kurzsichtig, in einem ausnahmslos empathischen Umgang mit den Mitarbeitern das adäquate Verhalten im Führungsalltag der Klinik zu sehen. Es gilt vielmehr, den „richtigen“ Ton zu treffen, der sowohl tadelloses Verhalten anzuerkennen weiß, aber Fehlverhalten in die angemessenen Schranken weisen kann.

Dies ist besonders dann wichtig, wenn Mitarbeiter in ihrer Motivation nachlassen. Gerade Leistungsträger werden häufig zu wenig beachtet, die „schwierigen Mitarbeiter“ hingegen bekommen die meiste Aufmerksamkeit.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dem Führungsmanagement im Krankenhausalltag erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Es soll darum gehen, spezielle Situationen der alltäglichen Führungspraxis zu beleuchten und zusätzliche Alternativen im Führungshandeln zu erarbeiten.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Was bedeutet Mitarbeiterorientierung?
  • Empathie vs. Professionalität im Umgang mit Mitarbeitern
  • Umgang mit schwierigen Mitarbeitern
  • Die Einstellung zur Organisation: "Du und ich, wir sind gemeinsam das Krankenhaus"
  • Grenzen setzen, ohne selbst ausfällig zu werden
  • Eine Sprache sprechen, trotzdem klare Worte finden
  • Beim vermitteln unbequemer Wahrheiten die Motivation erhalten

Die Gewichtung bzw. Schwerpunktsetzung der Inhalte kann nach den Vorerfahrungen und Vertiefungswünschen der Teilnehmenden variieren.